Ihr Einkaufswagen (0)
Zwischensumme Einkaufswagen: 0,00
Produkt
Menge
Zwischensumme
Ihr Einkaufswagen ist leer.
Online-Kasse
a b c d e f g h i j l m n p r s u

Ein Artikel des Designmagazins Nya Rum über die neuen Büroräume von Superfront


Ein Interview von: Kajsa Bengtson Bok / Nov. 2018

SUPERFRONT GEWÄHRT EINBLICK IN SEINE NEUEN BÜRORÄUME


– „Die beste Grundlage für Kreativität ist die Gabe, sich ganz auf den Augenblick einzulassen. Und außerdem gutes Ausgangsmaterial für Inspirationen“, wie Monica Born im Verlauf unserer Diskussion über kreative Umgebungen hinzufügt. Ebenso gut könnte Sie über ihr eigenes Unternehmen sprechen, Superfront, das sie zusammen mit ihrem Ehemann Mick Born betreibt.

Zusammen entwerfen sie Fronten, Griffe und Möbelfüße für die Korpusse der beliebtesten Ikea-Schränke und schenken ihren Kunden damit die Möglichkeit, ihre persönliche Traumküche oder eine einzigartige TV-Bank zu gestalten. Im gemeinsamen Gespräch über die Ansichten und Visionen dieses Unternehmerpaars wird schnell klar, warum ihr neues Büro „Creative Space“ heißt, und es überrascht auch nicht, dass Kreativität an diesem Ort die höchste Priorität genießt.

– „Das Gehirn will genutzt werden. Und wenn wir ihm gute Werkzeuge und Ausgangsmaterialien zur Verfügung stellen, sprudelt es manchmal geradezu über vor Ideen. Doch keine noch so gut designte Inneneinrichtung kann Kreativität erzeugen, wenn Kreativität nicht im fragliche Unternehmen eine wichtige Rolle im Geschäftsmodell spielt,“ erklärt Monica.

Auf der Suche nach neuen Büroräumen entdeckten sie und Mick, dass sie gar nicht umziehen mussten, denn unmittelbar neben ihren Ausstellungsräumen in Tegnérgatan in Stockholm gab es eine leerstehende Liegenschaft mit 250 Quadratmetern Fläche. Perfekt für ein wachsendes Unternehmen mit großen Plänen. Nach dem Kauf der Liegenschaft ging es daran, Ideen zu sammeln, und die große Frage, die sich stellte, war die folgende: „Wie fördert man durch Einrichtung Kreativität?“

Monica und Mick strebten danach, ein ruhiges, harmonisches Umfeld zu schaffen, das Raum für Innovation bieten sollte, anstatt die Inspiration in eine bestimmte Richtung zu lenken. Eine schlichte, beinahe puristische Arbeitsumgebung, die Designaussagen oder Farben, mit denen für die Superfront-Kollektionen gearbeitet wird, nicht konterkariert. Neben den offenen Büroräumlichkeiten wollten die beiden außerdem ein Sitzungszimmer gestalten. Heute verfügen sie über einen großzügigen Raum, in dem ein Dutzend Menschen Platz findet – optimal für Treffen mit Architekturbüros und zum Abhalten von Workshops.

Monica und Mick schafften es darüber hinaus, zwei weitere, kleinere Räume einzurichten – von denen einer als Studio bezeichnet wird. Das Studio ist das Epizentrum der Kreativität bei Superfront, denn hier sind Wände und Boden gepflastert mit Skizzen und Prototypen zukünftiger Produkte. Hier trägt das Unternehmerpaar interessante Materialien und alle möglichen Inspirationsquellen zusammen. Kein Wunder, dass dieses Büro auch mit Abstand das unordentlichste ist.

– „Manche Menschen brauchen überall Farbe, Muster und abwechslungsreiche Materialien im Raum, um sich energiegeladen zu fühlen. Doch wir, die wir mit Design arbeiten, finden, dass es dafür eine ruhigere Basis braucht, die es möglich macht, das neue, in Entwicklung befindliche Design auch richtig wahrzunehmen. In der Lage zu sein, sich auszuklinken, das Gehirn ohne störende Geräusche frei und ungebunden seinen Denkprozessen zu überlassen, ist von fundamentaler Bedeutung für Kreativität, ebenso wie der Austausch zwischen verschiedenen Disziplinen und über Einzelarbeitsplätze hinweg. All das bringt eine großartige Dynamik hervor“, erklärt Monica.

Bei den Materialien hat sich das Paar für Beton und matt lackierte MDF-Platten aus dem unternehmenseigenen Superfront-Sortiment entschieden. Zeitlose Materialien, derer man auch nach langer Zeit nicht überdrüssig wird. Zu diesem Ensemble in Grau und der Farbe von Karton fügten die beiden Details in sattem Schwarz und Chrom hinzu.

– „Die MDF-Platten bieten einen warmen Kontrast zum Betonboden. Das sieht schlicht und einfach gut aus. Im Kunstmuseum Dia:Beacon nördlich von New York hat uns „Raum 19“ von Imi Knoebel zutiefst beeindruckt und inspiriert. Und wir begriffen, dass wir diese stilvolle Farbkombination tatsächlich auch mit unseren Möbeln erzielen konnten. Außerdem macht es Spaß, zeigen zu können, wie die rohen MDF-Platten tatsächlich aussehen, die wir für alle unsere lackierten Produkte verwenden. Man könnte es so formulieren: Naked ist die Lieblingsfarbe der Architekten“, erklärt Monica. Und wer möchte nicht wie ein Architekt wohnen?

Sehen Sie sich unsere Produkte genauer an:

Folgen Sie uns auf Instagram!
@superfrontdotcom

Tauchen Sie in unsere Welt ein